Wie geht es mit unseren Fenstern und Rollläden weiter?

Die Problematik mit unseren Fenstern ist nach wie vor nicht geklärt. Wir warten derzeit auf das Ergebnis vom Gutachter. Ein Termin mit allen Beteiligten war relativ ernüchternd. Was schnellstmöglich behoben werden sollte, bislang aber noch nicht passiert ist:

– Die beiden großen Hebeschiebetüren sollten einseitig um einige Millimeter angehoben werden, damit die Fenster zumindest in Waage in der Laibung stehen.

– Die Rollladenpanzer sind wohl alle verkehrt herum im Rollladenkasten montiert. Eigentlich sollte man von drinnen nach draussen sehen können aber von aussen nicht hinein, wenn die Rollläden halb geschlossen sind. Tja, was soll ich sagen: unsere Nachbarn hatten sicherlich viel Freude mit uns.

– Die Revisionsklappen an allen Fenstern sind so eingeputzt, dass man beim Öffnen den Putz samt Malervlies großflächig aufreißen muss. Keine Chance ohne größere Beschädigung.

– Da aber leider der Tausch der Führungsschienen der Rollläden sogar zu einer Verschlechterung führte und regelmäßig Rollläden gar nicht mehr laufen und sich verkeilen, müssten wir eigentlich sogar vermehrt in eben jene Revisionsklappen. Zudem müssten die Keder dringend überarbeitet/gewechselt werden. So wie es jetzt ist sind die Rollläden eine Zumutung.

Eigentlich sollten die Arbeiten so schnell wie möglich und noch in der wärmeren Jahreszeit erfolgen. Zum Termin waren sich noch alle Beteiligten einig. Bislang ist aber überhaupt nichts passiert und das Thema Rollläden und Fenster bleibt das schwierigste Thema überhaupt.

Treppengeländer fertig

Nachdem sich das Thema Treppengeländer sehr lange und beschwerlich hingezogen hat, sind wir nun glücklich, ein sauber gearbeitetes Geländer an unserer Treppe zu haben. Herr Fahrenkrug hat sozusagen die Ehre der Firma Leipziger Treppen Kontor gerettet und dieses Thema zu einem guten Ausgang geführt. Das vorher montierte Geländer wurde wieder demontiert.

Wir freuen uns über das Häkchen auf unserer Liste.

Zudem gibt es Positives zum Thema Warmwasser zu berichten: Durch die Nachinstallation einer Zirkulationspumpe liegt nun auch im OG nach verhältnismäßig kurzer Zeit ausreichend warmes Wasser an.

Ein Wermutstropfen: Das Thema Fenster spitzt sich dafür immer weiter zu. Die Keder für die Rollläden wurden inzwischen gewechselt. Leider mit dem Ergebnis, dass die Rollläden jetzt nur noch unter Quietschen und Knarren zu bewegen sind, nicht mehr flüssig nach unten laufen und zwei Rollläden sogar schon gänzlich ausgestiegen sind, d.h. nicht mehr abrollen. Da wir eines dieser Fenster aber dringend verschatten mussten, haben wir den dafür vorgesehenen Revisionskasten geöffnet, um das Rollo wieder lauffähig zu machen, mussten aber feststellen, dass unsere Revisionsklappen völlig eingeputzt sind und somit beim Öffnen gravierende Schäden an Wand und Malervlies hinterlassen. Die Fotos der völlig verschandelten Fensterlaibung ersparen wir uns. Der Kederwechsel (es wurde auch diesmal nicht der eigentlich vorgesehene Keder verbaut) hat also das Problem mit den welligen Rollläden eher noch deutlich vergrößert statt gebessert. Zudem scheint es fast so als hätten die Rollläden generell bereits Schaden genommen, da sie stets total wellig abgerollt wurden. 

Ein Gutachter, der einvernehmlich von der MHS und uns beauftragt wurde, soll nun die Einbausituation auf Mängel prüfen und Möglichkeiten zum weiteren Vorgehen auftun.

Enttäuschender Zwischenstand

Es lohnt sich im Moment kaum mehr, etwas zu schreiben. Seit den letzten Posts hat sich keines der zuletzt aufgelisteten Probleme gelöst. Circa 7 Monate leben wir jetzt im Haus und der Stand zu den Mängeln und offenen Arbeiten ist seither kaum verändert. Von uns initiierte Gespräche gab es hier und da aber keine Ergebnisse. Es ist einfach nur noch enttäuschend. Zusagen zu Terminen wurden nicht eingehalten, Lösungsvorschläge nicht abschließend unterbreitet. Und wenn wir nicht immer und immer wieder nachhaken würden, würde unseres Empfindens nach gar nichts mehr passieren. Die meisten Themen bearbeiten wir seit Langem auch selbst mit den einzelnen Gewerken, weil der Weg über die MHS zu keinen Ergebnissen führt.
Seit kurzem wohnt auch ein neuer Erdenbürger in unserem Heim und die Probleme fühlen sich dadurch teilweise noch viel schlimmer an. Beispielsweise ist es furchtbar, so ewig auf einen warmen Waschlappen warten zu müssen. Auch dass unsere Heizung regelmäßig aussteigt und die gewünschten Temperaturen (auch im Kinderzimmer) nicht erreicht, kommt erschwerend hinzu. Dazu stehen wir direkt mit der Firma Maurer GmbH aus Leipzig / Skeuditz in Kontakt aber Lösungen wurden auch hier noch nicht gefunden, obwohl das Problem seit Monaten bekannt ist. Es ist einfach nur deprimierend.

 

Unsere Treppe und das Warten auf das Geländer

Mit unserem Treppengeländer läuft offensichtlich so ziemlich alles schief. Erst dauerte es ewig, bis überhaupt eine Aussage zum Ablauf der Anbringung getroffen werden konnte, dann haben wir nach einigem Hin und Her ein Provisorium erhalten, so dass die Treppe zumindest ein wenig gesichert war und seit feststeht, wer die Koordination und den Bau des Geländers übernimmt, wurden wir mit Terminen ständig vertröstet. Was besonders negativ auffiel war, dass die Kommunikation mit der beauftragten Firma – Leipziger Treppen Kontor Jörg Minkmar – so gut wie überhaupt nicht geklappt hat. Das ging so weit, dass wir für angekündigte Einbautermine frei genommen haben und dann niemand erschien oder erreichbar war. Eine Kommunikation fand oftmals nur am Wochenende statt, Anrufe unter der Woche wurden zum Teil einfach ignoriert. Ich finde es immer wieder unfassbar, wie Handwerker sich so einen Umgang mit Kunden leisten können. 

Nun sollte es am Montag den 28.11. endlich soweit sein: Unser Geländer würde endlich montiert werden. Leider wurden die Maße für das Geländer offensichtlich falsch notiert oder es wurde falsch ausgemessen.. So stand bspw. für unsere über 2m Brüstung nur ein Geländerstück von ca. 1m zur Verfügung. Darüber hinaus wurde von der ausführenden Firma festgestellt, dass von der einen Seite der Treppe gar keine Montage des Geländers möglich wäre, da der Platz zum Bohren in die Treppe nicht ausreicht. Auch scheint es schwer zu werden, die Teile des Geländers in waage anzubringen. Man fragte uns, ob wir vielleicht Verbindungsstücke wöllten. Ja! Denn eigentlich gingen wir nicht davon aus, dass ein Geländer nur aus einzelnen, krumm stehenden Feldern besteht, sondern eine Einheit bildet.

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Alle Beteiligten haben sich am Kopf gekratzt, warum unsere Treppe überhaupt so eingebaut wurde wie sie jetzt ist: Es gibt auf dem ersten Treppenteil eine große Lücke, die eigentlich nur als Dreckfänger dienen kann und das Thema Geländer nur unnötig verkompliziert. So wie die Treppe bemaßt ist, hätte sie nur Sinn ergeben, wenn es keinen Raum unter dem zweiten Treppenteil gegeben hätte. Nun muss auf der Seite auch noch ein Geländer angebracht werden und dahinter sammelt sich der Dreck. Super. Ich habe ja noch nicht so viele Häuser gebaut – daher war mir auch nicht sofort klar, dass man die Stufen ja auch bis an die Wand hätte ziehen können. Aber irgendwie liegt’s auf der Hand… Ich frage mich nun, ob dort überhaupt sinnvoll ein Geländer montiert werden kann und wie ich mich mit dem Schmutzfang in den nächsten Jahren arrangieren werde. Ziemlich sinnlos..

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Seit unserem letzten Beitrag ist darüber hinaus noch nicht viel passiert. Am Vordach wurde ein wenig weiter gearbeitet und es fanden Absprachen zu den Fensterthemen und zum Übergang von der Garage zum Hauswirtschaftsraum statt. Ergebnisse gibt’s dazu leider noch nicht.

4 Monate nach Einzug

Inzwischen wohnen wir knapp über 4 Monate in unserem Haus und immer wieder erreichen uns Anfragen, was denn mit unserem Hausbauprojekt geworden ist. Wir haben die Interessierten bislang vertröstet, da wir zunächst noch abwarten wollten, wie sich die noch offenen Arbeiten und Mängelbeseitigungen am Haus entwickeln. So lange haben wir bewusst keinen Beitrag verfasst.

Ursprünglich sollten alle Mängel spätestens 4 Wochen nach Abnahme am 01.07.2016 beseitigt sein. Bis dahin ist aber so gut wie nichts passiert und wir haben schließlich eine Frist bis KW 42 gesetzt, um die bei der Abnahme festgelegten Punkte zu bearbeiten. Nun haben wir Mitte KW 43 und es ist Zeit, Bilanz zu ziehen:

Zunächst einmal: Es ist ein tolles Gefühl, im eigenen Haus zu wohnen. Besonders genießen wir die Ruhe und die Möglichkeit, sich ganz individuell zu entfalten und eigene Ideen und Wünsche auf dem Grundstück und im Heim zu verwirklichen. Wir haben inzwischen viel geschafft: Der Garten ist strukturiert, die meisten Kisten sind ausgepackt und nach und nach finden die letzten Schränke und Lampen ihren Platz. Wir fühlen uns schon richtig Zuhause und manchmal, wenn wir es schaffen die Füße ganz still zu halten und einfach mal nichts zu tun, fühlt es sich hier fast ein wenig wie Urlaub an.

Die Liste der Punkte, die durch die Hausbaufirma nach Abnahme das Hauses noch abzuarbeiten war, war ziemlich lang. Es sollen nicht alle  Punkte hier aufgeführt werden, die wichtigsten und größten offenen Themen sind bis heute aber noch die folgenden:

  • Das Vordach ist nach wie vor nicht fertig gestellt
  • Ein Treppengeländer haben wir immer noch nicht
  • Bei unseren großen Wohnzimmerfenstern hat sich herausgestellt, dass diese so eingebaut wurden, dass sie in der Mitte durchhängen. Die damit verbundenen Probleme (Kasten des Rollladenpanzers schließt nicht bündig, die Fenster schleifen inzwischen und verursachen unangenehme Geräusche und hinterlassen schwarze Gummistriemen am Rahmen, die Rollläden kommen schief unten auf dem Boden an – an statische Themen mögen wir noch nicht einmal denken….) werden nach und nach immer deutlicher
  • Die Führungsschienen der Rollläden sind nicht die passenden. Durch offensichtlich zu großes Spiel vom Rollladen zur Führungsschiene wellen sich die Panzer zusehends mehr und geben damit ein sehr sehr unschönes Gesamtbild
  • Die Arbeiten an unserer Sichtmauer sind nach wie vor nicht abgeschlossen: Der Sockel ist nicht fertig gestrichen, die Abdeckung fehlt immer noch. Das Provisorium trotzt nun schon Monate Wind und Wetter und die Mauer wird dadurch sicher nicht besser
  • Zwischen Garage und Hauswirtschaftsraum klafft nach wie vor ein halb aufgestemmtes Loch. Ursprünglich sollte hier das Pflaster der Garage bis an die Fliesen im Hauswirtschaftsraum herangeführt werden. Damit gab es schlussendlich aber Probleme und seither zeichnet sich niemand verantwortlich, die Arbeiten fertig auszuführen. Neben dem Zug, der unter der Tür kalte Luft ins Haus strömen lässt, fühlen sich Mäuse offensichtlich auch magisch angezogen, diese Pforte als Eintritt in unser Haus zu nutzen.
  • In unserem Haus wurde, wie wir kurz nach dem Einzug festgestellt haben, keine Zirkulationsleitung für das Warmwasser verbaut. Dies führt dazu, dass wir im WC im Erdgeschoss ca. 40 Sekunden und im Bad im OG zum Teil über 60 Sekunden bei voll aufgedrehtem Heißwasser warten müssen, bis allmählich warmes Wasser ankommt. Was das in Litern bedeutet und wie oft man am Tag mal warmes Wasser im Bad benötigt, kann sich sicher jeder selbst ausmalen. Ein Nachrüsten dieser Zirkulation ist nahezu unmöglich und auch wenn die Zirkulationsleitung etwas Strom verbraucht, steht aus unserer Sicht der mangelnde Komfort und die immense Wasserverschwendung in keinem Verhältnis dazu.
  • Der Abschluss unseres Garagendaches ist schief und mit einer deutlich unterschiedlich dicken Endfuge ausgebildet. Dort wo eigentlich der Klinker bis unter die Attika reichen sollte, befindet sich nun ein relativ breiter Strich – auch noch in einem Ockerton gehalten -, der das Gesamtbild der Garage erheblich beeinträchtigt.

Es wurden an nahezu allen offenen Punkten kleinere Arbeiten vorgenommen oder erste Schritte eingeleitet. Fertig geworden ist aber so gut wie keine der offenen Arbeiten; zum Teil stellte sich auch heraus, dass Mängel kaum oder nur unter enormem Aufwand und leider aus Erfahrung auch oft nur unter Beschädigung anderer Dinge behoben werden können. Im Ergebnis werden wir bei mehreren, uns wichtigen Punkten, dauerhaft mit einem Kompromiss leben müssen.

Der Countdown läuft

Inzwischen herrscht reges Treiben am Bau. Die letzten 4 Wochen sind angebrochen und derzeit werden die Schieferplatten in den Bädern gelegt, die Anschlüsse werden in den Hauswirtschaftsraum geführt, die Aussenanlagen gebaut. Ab dem Wochenende arbeitet der Maler wieder und dann wird hoffentlich ganz zeitnah auch die Heizungsanlage noch einmal – diesmal schon mit Erdwärmepumpe – in Betrieb genommen, um den neu hinzukommenden Feuchteeintrag durch die letzten Gewerke gut hinaus befördern zu können. Am 08. Juni erfolgt dann die CM-Messung durch die Parkettfirma und am 15./16.06. darf unsere alte Küche umziehen und nach ein paar Umbauten hoffentlich in neuem Glanz erstrahlen. Bis dahin sind noch viele viele kleine Puzzlestückchen zu bewältigen. Unter anderem muss der Trockenbauer noch einmal ans Werk, um eine Vorwand fertig zu bauen und bestimmte Dinge zu verkleiden oder auzubessern, der Sockelputz rings um das Haus muss noch angebracht werden, eine Mauer muss gesetzt werden und und und. Hoffentlich läuft jetzt alles glatt und wir können den Zeitplan gut und ohne Stress halten.

Mit der Firma, die die Fliesen und die Klinkerriemchen setzt, sind wir übrigens sehr zufrieden. Die Mitarbeiter der Fliesenleger Firma Friedrich aus Leisnig arbeiten sehr sauber und fleissig. Abstimmungen klappen super und hier und da erhalten wir sogar noch ein paar Tipps zu Dingen an die wir noch gar nicht gedacht haben. Weiter so und vielen Dank!

Klinkerriemchen und Außenputz

Die Riemchen sind dran, der Außenputz ist bis auf den dunklen Streifen oben am Haus und unten am Sockelbereich des Hauses drauf. Wir sehen an einigen Stellen noch Bedarf für ein Fine-Tuning aber das wird sicher noch ausgeführt.

 

Ein Kamin entsteht

In der letzten Woche hat der Kaminbauer Herr Michael Möwes aus Leipzig ganze Arbeit geleistet. Schritt für Schritt ist ein Kamin entstanden, der nicht nur unseren Wünschen entspricht, sondern unsere Erwartungen sogar noch übertrifft. Soooo schön hätten wir uns das Ergebnis voher nicht vorgestellt. Die Bank und die umlaufenden Schieferelemente sind in sich wunderbar stimmig und ergeben ein ganz tolles Gesamtbild. Herr Möwes hat uns dafür erstklassig beraten! Unser Bauchegfühl hat uns nicht getäuscht: Das hat super geklappt. Am Freitag kommt der Bezirksschornsteinfegermeister und dann wird vielleicht auch schon angefeuert. Freude!!

Erste Lage Aussenputz ist da!

Die Witterung war in der letzten Woche stabil über 5 Grad in der Nacht. Daher wurde die Gelegenheit genutzt, um an der Garage und dem Haus die erste Lage Putz aufzubringen. Dieser muss jetzt noch 3 Wochen trocknen.

An den Fenstern wurde nach langem Ringen die Statikkonsolen ordnungsgemäß verbaut. Noch kleinere Ergänzungen und das Thema Fenster kann gedanklich abgehakt werden. Am Garagendach wurde ein Teil der Nacharbeiten erledigt. So wurden Balkenanschlüsse verstärkt und eine Tür in der richtigen Höhe eingebaut. Immerhin ein Fortschritt.

Der Estrich wurde die letzten 2 Wochen hochgeheizt und wird jetzt langsam wieder auf Normaltemperatur runtergeheizt. Sinn ist es, dass Risse durch Temeraturspannungen jetzt auftreten und nicht erst nachdem der Fußbodenaufbau da ist.

Die Zufahrtsstraße wird in dieser und der nächsten Woche errichtet. Nach dem Setzten der Borde wird gepflastert. Das wird der Zuwegung zum Haus einen schon eine ganz andere Anmutung geben.

Die nächsten großen, Themen die zu bewerkstelligen wären, sind:

  • Fertigstellung Dacharbeiten
  • Fertigstellung Arbeiten an der Garage
  • Einbringung neue Dämmung an den Rolladenkästen
  • Finale Abstimmung zu den Fußbodenbelägen
  • Kamineinbau
  • Medienverlegung zum Haus

Alles sehr wichtige Themen, die schon wieder einige Wochen auf sich warten lassen. So langsam wird uns etwas flau beim Thema Einzugstermin. Da das Wetter inzwischen aber keinerlei Problem mehr darstellt, kann sich das Blatt sicherlich noch sehr schnell wenden und die offenen Arbeiten in sehr kurzer Zeit durchgeführt werden.

Der Frühling ist da

Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen erwacht das Leben auf dem Grundstück. Die ersten Bienchen und Hummeln trauen sich heraus, die Frühblüher machen ihrem Namen alle Ehre, die Amseln singen fröhlich vor sich hin und wir konnten einfach nicht widerstehen, die ersten Pflanzen in die Erde zu bringen. Schwarzwurzel, Spinat, Ruccola, Möhren, Radieschen, Kopfsalat und diverse Kräuter haben nun schon ihren ersten Standort gefunden und fühlen sich hoffentlich genauso wohl wie wir auf unserem Grundstück.

Die Trocknung im Haus geht übrigens inzwischen gut voran, die Heizung heizt inzwischen gut hoch und es wurden erste Pläne zur Sanierung der noch offenen Punkte entwickelt.

Neue und alte Baustellen

Nach dem Einbringen des Estrichs haben die Temperaturen und die Lüftungssituation Spuren hinterlassen. An Stellen an denen der Gasbeton nicht wenigsten ein wenig Feuchte aus dem Innenputz ziehen konnte, ist dieser nach wie vor feucht und weich. Mit dem Fingernagel kann man nun 7 Wochen nach Verlegung des Innenputzes immer noch tiefe Furchen in den Putz ziehen. Darüber hinaus hat sich eine flächendeckende Sinterschicht an den Wänden gebildet, die vor den Malerarbeiten noch entfernt werden muss. Durch Kondensation an kalten Bauteilen sind teilweise die anliegenden Trockenbauwände durchfeuchtet. Erste Schimmelansätze sind aufgetaucht und wurden im ersten Schritt durch die Baufirma mit Schimmelstop behandelt.

Bezüglich der Situation mit dem Innenputz hat ein Termin vor Ort stattgefunden, bei dem festgestellt wurde, dass die Putzarmierung in den Eckbereichen der Wandöffnungen teils fehlt, teils so verlegt wurde, dass sie unwirksam ist. Bezüglich der Innenputzprobleme der Eckbereiche, der Sinterschicht und der Bereiche mit noch weichem Innenputz wurde ein mit dem Putzhersteller abgestimmter Sanierungsvorschlag zugesagt.

Die Durchfeuchtungssituation bessert sich nur langsam, da die inzwischen für den Außenputz vorbereiteten, mit Folie zugehangenen Fenster eine wirksame Lüftung erschweren. Die Witterungs- und Temperaturverhältnisse, insbesondere nachts, machen einen effektiven Feuchteaustrag aus dem Bau nicht möglich. Höchste Zeit, sich seitens der Oberbauleitung mit dem Hochheizen des Estrichs oder anderen Maßnahmen zu befassen, um grundhaft die Durchfeuchtungssituation mit all ihren Folgen in den Griff zu bekommen.

Bezüglich des Garagendachs konnten endlich die nachzubessernden Anschlüsse der Balken statisch nachgerechnet werden. Bis Ende der Woche wurde die bauliche Umsetzung der Nacharbeiten angekündigt. Wir sind auf das Ergebnis gespannt und darauf, ob diesmal ein zugesagter Termin eingehalten wird.

Bezüglich der fehlenden Statikkonsolen der großen Wohnzimmerfenster konnte nun Vollzug des Einbaus gemeldet werden. Allerdings ist noch nicht klar, ob die Konsolen durch die über dem Rollladenkasten liegende Styroporschicht fachgerecht und kraftschlüssig angeschlossen wurden.

Wir sind als Bauherren nun an einem Punkt, an dem wir uns überlegen müssen, wie es im Umgang mit den Problemen weitergeht. Wir wollen doch einfach nur ein fachgerecht errichtetes Haus haben, ohne uns Gedanken über Schimmel oder bröckelnden Putz machen zu müssen.

Der Estrich ist drin, aber kein Ende beim Garagendach in Sicht

Nachdem die Fussbodenheizung vollständig verlegt wurde, konnte gestern der Estrich gegossen werden. Wir sind gespannt, wie sich damit das Raumgefühl verändert. Anfang nächster Woche ist der Estrich dann erstmalig begehbar. 

Wir werden die Zeit nutzen um zusammen mit dem Oberbauleiter einige oberflächliche Risse im Bereich der Rolladenkäsen über den großen Wohnzimmerfenstern zu untersuchen. Noch ist nicht klar, welche Rolle der vergessene Einbau der Statikkonsolen unter den Rolladenkästen hier spielt. Es ist noch immer nicht abschließend geklärt ob diese Konsolen eingebaut wurden bzw. wann. Dieser Umstand und die noch immer nicht geänderte Situation bezüglich des Geragendachs drücken auf die Stimmung obwohl es im Großen und Ganzen voran geht. Seit dem Termin am 10.12.2015.  mit der ausführenden Zimmerei und dem Oberbauleiter zum Thema mangelhaftes Garagendach gibt es noch immer keinen Lösungsvorschlag. Wir hoffen, dass die Dauer der Bearbeitung zumindest dazu führt, dass ein überzeugender Sanierungsvorschlag erarbeitet wurde, denn Kompromisse werden wir dort nicht eingehen.

Das Grundstück nimmt Form an

Letzte Woche haben wir die Gunst der Stunde genutzt, als gerade Bagger auf dem Nachbargrundstück unterwegs waren und haben von der Firma Jan Giesa einen kleinen Wall modellieren lassen, welcher später begrünt werden soll. Auch der Pflanzplan steht schon weitestgehend fest.

Wir sind zutiefst dankbar für die tollen Ideen, Ratschläge und Anregungen unserer Eltern. So weit wären wir mit der Planung alleine nie gekommen. Der aktuelle Plan gibt uns ganz viel Zuversicht, dass wir die Außenanlagen nach unseren Wünschen und Bedürfnissen realisieren können und unsere Zukunft auf dem eigenen Fleckchen Erde tatsächlich so wird, wie wir uns das erträumt haben. Vielen vielen Dank!

Morgiger Termin mit dem Oberbauleiter – viele offene Themen

Morgen sitzen wir mit unserem Oberbauleiter Herrn Teichert zur Durchsprache zusammen. Leider ist von den offenen Punkten aus unserem Termin am 19.01. nur ein Punkt abgearbeitet worden, dafür sind viele neue hinzugekommen. Das ständige Nachfassen kostet Kraft und ist nicht unser Job. Wir hoffen, dass in der kommenden Woche das Gros der Punkte erledigt wird. Es ist schade, dass der Baufortschritt dadurch getrübt wird, dass kein Gewerk richtig abgeschlossen wird und dass stets offene Punkte mitgeschleppt werden müssen. Unsere List der offenen Themen ist im Moment kaum noch überschaubar.

Heizung / Sanitär von der Firma Maurer GmbH aus Schkeuditz/OT Dölzig

Auch von der Betreuung durch die Firma Maurer GmbH aus Schkeuditz/OT Dölzig für Heizung und Sanitär sind wir sehr angetan. Frau Bothe, Herr Adlerstein und Herr Lehmann vor Ort geben super Tipps und sind bislang zu jeder Zeit mit kompetentem Fachwissen für uns da gewesen. Auch neue Ideen und Ratschläge zur Umsetzung im Bad wurden gegeben. Vor ein paar Tagen konnte ich dank eines weiteren Gespräches mit Herrn Lehmann erstmals im Bad im OG stehen mit dem Gefühl, dass DAS jetzt UNSER Bad wird. Vorher hatte ich echte Bedenken, dass das Bad trotz der Größe des Raumes klein und verbaut wirken könnte. Nun bin ich glücklich mit der besprochenen Aufteilung. Jetzt muss nur noch das Gesamtangebot der Zusatzausstattung für Sanitärkeramik, Armaturen usw. ins geplante Budget passen, dann gibt es für dieses Gewerk glatte 5 Sterne. Danke an das Team der Maurer GmbH!

Trockenbau von Service Ledig – Oelzschau

Inzwischen ist der Trockenbauer wieder fleissig im Haus. Die Dämmwolle wird in die Trockenbauwände eingebracht und die noch unvollständigen Wände vervollständigt. Was es heute morgen bereits zu sehen gab macht einen tollen Eindruck. Gerade hat mich Herr Ledig angerufen und sich noch einmal zu Details im Bad rückversichert. Super! So wünschen wir uns das. Insgesamt sind wir mit dem Gewerk Trockenbau sehr zufrieden und bedanken uns herzlich bei der Firma Service Ledig aus Espenhain / OT Oelzschau.

Dem Winter getrotzt – es ist viel passiert

Heute konnten wir uns auf der Baustelle vom aktuellen Fortschritt bei verschiedenen Gewerken überzeugen:

•    Die Leitungen für die Elektrik sind weitestgehend fertig verlegt
•    die Sanitär- und Heizungsinstallationen sind gut fortgeschritten
•    alles scheint vorbereitet für den Innenputz

Es läuft sogar eine Beheizung des Hausinneren – wahrscheinlich damit geputzt werden kann. So haben wir derzeit wohlige 12 Grad im Haus. Das führt allerdings dazu, dass die noch vorhandene Feuchtigkeit an den Außenbereichen der Decken kondensiert und sich viele dicke Tropfen sammeln. Die nun milden Temperaturen werden da helfen die Kondensatbildung zu beenden.
Wir freuen uns auch, dass die Arbeiten für die Erwärmebohrung begonnen haben. Ganz schön schweres Gerät! Außerdem haben wir nun eine Planung für das Vordach des  Hauses erhalten. Das sieht gut aus. Wir müssen noch klären, ob die Stahlkonstruktion verzinkt ist.

Als nächstes müssen folgende Themen geklärt werden:
•    Klärung Statiker / Änderungen Garagendach
•    Statikkonsole Rolladenkasten (muss sicher vor dem Putzen noch erledigt werden!?)
•    Schraublöchern in allen Fenstern
•    Rückfragen zu Zugentlastung und Schraubenabstand der Dachdämmung
•    Ausführung Innenschiebetüren
•    …

Heizung, Sanitär, Elektrik

Mit Siebenmeilenstiefeln geht es nun mit dem Innenausbau voran. Ende letzter und Anfang dieser Woche wurden Festlegungen zur Sanitärausstattung, zu Positionen, Größen und Winkeln getroffen. Es ist gar nicht so leicht, sich vorzustellen was am Ende wo wie verbaut sein wird. Aber mit jeder Entscheidung wird das Chaos ein wenig lichter. Die Heizungs- und Sanitärfirma Maurer GmbH aus Schkeuditz/OT Dölzig denkt gut mit und macht einen sehr versierten Eindruck.

Morgen gibt es noch einen Folgetermin mit Herrn Pohl für die Elektrik. Inzwischen ist viel Zeit vergangen, es wurden Trockenbauwände mit Anzeichnungen für Elektrodetails getauscht und ein paar Fragen waren auch noch offen. Wir sind sehr gespannt, wie gut sich die Punkte von vor einigen Wochen morgen reproduzieren und abarbeiten lassen.

Garagendach und Fenster

Nun hat ein Termin mit der Zimmerei-Firma Weber und dem Oberbauleiter der MHS zum Thema Garagendach stattgefunden. Positiv ist, dass gemeinsam festgehalten wurde, dass der jetzige Zustand so nicht bleiben kann. Es wurde vereinbart, dass ein Vorschlag zur Fertigung eines einwandfreien Garagendaches erarbeitet und mit uns abgestimmt wird. Wir sind gespannt…

Ansonsten wurden an den Fenstern die jeweils eingeschobenen Dämmplatten nun auch an der Unterseite verklebt. Weiter offen ist die Prüfung ob die Rollädenkästen mit einer Spannweite von 5 m noch mittig in der Decke verankert werden müssen.